Frischknecht NEWS – Nachhaltigkeit in der Markenkommunikation ist jetzt wirklich machbar
Nachhaltigkeit ist kein Trend mehr – sie ist eine Bewährungsprobe für Marken.
Wie ernst Unternehmen es damit meinen, zeigt sich nicht nur in ihren Botschaften, sondern auch in der Art, wie sie sichtbar werden. Dass der Wandel längst Realität ist, zeigen internationale Beispiele:
In London setzt IKEA am Oxford Circus auf grossformatige Kampagnen – komplett PVC-frei produziert. Und in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, ist Werbung auf PVC-Basis im öffentlichen Raum bereits verboten – ein Vorgeschmack auf das, was auch in anderen europäischen Städten folgen dürfte.
Auch insgesamt wächst der Druck: Nachhaltige Materialien werden zunehmend zum Standard – getrieben von neuen Erwartungen, Regularien und Ausschreibungsrichtlinien Marken, die heute glaubwürdig bleiben wollen, müssen Nachhaltigkeit messbar und sichtbar machen – bis hin zum Material, auf dem ihre Kampagnen gedruckt werden.
Glaubwürdigkeit beginnt beim Material
Gerade im Bereich visueller Kommunikation war echte Nachhaltigkeit bislang schwierig: PVC galt lange als gesetzt, Alternativen waren selten praxistauglich.
Doch die Innovationen der letzten Jahre verändern den Markt – und eröffnen Marken völlig neue Möglichkeiten.
Immer mehr Unternehmen erkennen: Nachhaltigkeit endet nicht bei Energieverbrauch oder Recycling – sie beginnt beim Material selbst.
- Kavalan ersetzt herkömmliche PVC-Banner durch ein komplett PVC-freies Material mit zertifiziertem Life Cycle Assessment (LCA). Die Umweltwirkung wird transparent und überprüfbar – ein echter Beleg statt nur ein Versprechen.
- BIOND geht noch einen Schritt weiter: Die Filme bestehen zu bis zu 98 % aus biobasierten Rohstoffen, sind CO₂-neutral, abbaubar und ideal für Anwendungen im Retail, Interior Design und Branding
Mit BIOND wird erstmals eine Lösung greifbar, die nicht nur PVC-frei, sondern von Grund auf klimaneutral konzipiert ist – und damit neue Massstäbe für die Werbetechnik setzt. Beide Materialien zeigen: Höchste Qualität und ökologische Verantwortung schliessen sich längst nicht mehr aus – sie verstärken einander.
Nachhaltigkeit wird messbar
Was bisher nur als Haltung kommuniziert wurde, lässt sich jetzt quantitativ belegen. Mit dem Eco Calculator wird Nachhaltigkeit erstmals messbar: CO₂-Einsparungen, Wasserverbrauch und Energiebedarf können projektbezogen berechnet und verglichen werden. Damit wird aus Nachhaltigkeit ein strategischer Faktor in der Markenkommunikation – und ein Vorteil in jedem Nachhaltigkeitsbericht, ESG-Reporting oder Pitch.
Erstmals lässt sich Nachhaltigkeit schwarz auf weiss belegen – mit echten Zahlen statt gutem Willen.
Von der Strategie in die Umsetzung
Ob Kampagnenbanner, POS-Umsetzung oder Innenraum-Branding: Die Materialwahl ist heute ein sichtbarer Ausdruck der Markenhaltung. Wer umstellt, gewinnt doppelt – kommunikativ (durch Storytelling, PR und Reporting) und operativ (durch messbare Reduktion von CO₂ und Ressourcenverbrauch).
Ein Beispiel, wie Kreislaufwirtschaft auch kreativ gelebt werden kann, zeigt ein Projekt aus Zürich:
Gemeinsam mit dem Label POWCH und Studierenden der ZHdK wurden gebrauchte Kavalan-Banner zu handgefertigten Taschen upgecycelt – jedes Stück ein Unikat, entstanden aus einem Material, das ursprünglich für eine Kunstinstallation diente.
So wird sichtbar, was Nachhaltigkeit im Kern bedeutet: Ressourcen erhalten, weiterdenken, gestalten.
Wer jetzt handelt, prägt die Zukunft der Markenkommunikation
Was lange unmöglich schien, ist heute Realität: Marken können Nachhaltigkeit nicht nur versprechen, sondern belegen, gestalten und sichtbar machen – mit Materialien, die Wirkung zeigen, ohne die Umwelt zu belasten.
