Covid-19

 

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Neuigkeiten vom 23. Juni 2021

Der Bundesrat hat heute einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen. Ab Samstag, 26. Juni, treten zahlreiche neue Lockerungen in Kraft. Zentral für die Wirtschaft ist der Entscheid zur Home Office-Pflicht. Die bisherige Situation mit der Verknüpfung der Auflösung der Home Office-Pflicht mit einem firmeninternen Testregime war völlig KMU-untauglich. Die Home Office-Pflicht ist aufgehoben und wurde in eine Empfehlung umgewandelt. Auch die generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz entfällt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Sie entscheiden, wann das Tragen einer Maske nötig ist.

Im Freien wird die Maskenpflicht aufgehoben. In Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Freizeitbetrieben, Restaurantterrassen, Bahnhöfen und von Haltestellen müssen demnach keine Masken mehr getragen werden. Drinnen bleibt sie jedoch weitgehend Pflicht. Es gibt jedoch Ausnahmen, beispielsweise am Arbeitsplatz.

Läden, Freizeitbetriebe und Sporteinrichtungen können ihre Kapazitäten wieder voll ausnutzen. Die Maskenpflicht bleibt aber vorerst noch bestehen.

Weiter soll nun auch das Covid-Zertifikat zum Einsatz gelangen. Für Grossanlässe und in Discos ist es vorgeschrieben. Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen, Sport-,Kultur- und Freizeitbetriebe sowie Restaurants können den Zugang auf Personen mit einem Covid-Zertifikat einschränken, um von Erleichterungen bei den Schutzmassnahmen zu profitieren. in Bereichen des alltäglichen Lebens, wie im öffentlichen Verkehr, im Detailhandel oder an privaten Veranstaltungen, darf das Zertifikat nicht eingesetzt werden.

Die Gästegruppen dürfen wieder beliebig gross sein. In Innenbereichen gilt jedoch wie bisher eine Sitzpflicht während der Konsumation und der Abstand zwischen den Gruppen muss eingehalten werden. Zudem muss eine Person pro Gruppe ihre Kontaktdaten angeben. Auch die Maske ist weiterhin zu tragen, wenn die Gäste nicht am Tisch sitzen.

Bei Grossanlässen mit Covid-Zertifikat gibt es keine Beschränkungen mehr bezüglich Kapazität und Anzahl Personen. Veranstaltungen ab 1000 Personen benötigen allerdings eine kantonale Bewilligung. Bei Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat ist die Gästezahl beschränkt auf 2/3 der Kapazität und auf 1000 Sitzende oder 250 (drinnen) bzw. 500 (draussen) Stehende. Drinnen gilt Maskenpflicht. Ohne Zertifikat dürfen keine Anlässe und Konzerte stattfinden, wo getanzt wird.

Familien und Freunde: in Innenräumen höchstens 30 und im Aussenbereich maximal 50 Personen.

Link zum BAG

 

Kantone

Die von den Kantonen beschlossenen Massnahmen finden Sie unter: www.ch.ch

Schutzkonzept

Durch Schutzkonzepte soll eine Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. Deshalb müssen alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe, die geöffnet sein dürfen, spezifische Schutzkonzepte umsetzen.

Nach wie vor ist es immer und überall wichtig, Abstand zu halten, die Hände regelmässig gründlich zu waschen, wenn nötig Masken zu tragen und Trennwände anzubringen, um eine Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.

Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Diese Vorgaben sind durch die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie (Art. 4 und Anhang) geregelt. Verbindliche Rahmen- und Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr, Branchen und Verbände können diese jedoch als Hilfestellung zur Verfügung stellen. Die Betreiber sind weiterhin verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

VWP Musterschutzkonzept-Vorlage

Arbeit

Keine Minusstunden für Lernende. Viele Lehrbetriebe haben aufgrund der Corona-Pandemie zu wenig Arbeit oder schränken ihre Öffnungszeiten wegen der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen ein. Das kann bedeuten, dass die Lernenden die Soll-Arbeitszeit nicht einhalten können. Minusstunden dürfen ihnen deswegen nicht angerechnet werden, weil rechtlich ein sogenannter Annahmeverzug des Arbeitgebers vorliegt (OR Art. 324).

Aufgrund der einsetzenden Erholung und der weitgehenden Aufhebung der Betriebsschliessungen will der Bundesrat ferne die ausserordentlichen Stützungsamssnahmen in Form von A-Fonds-pesrdu-Beiträgen für Unternehmen auslaufen lassen. Allerdings sollen besonders betroffenen Unternehmen, die durch die geltende Härtefallverordnung nicht oder nur teilweise abgedeckt werden, der Übergang zur Normalität mit zwei letzten punktuellen Anpassungen erleichtert werden. Gleichzeitig will der Bundesrat im Rahmen einer dreiteiligen Transitionsstrategie zu seiner ordentlichen Wirtschaftspolitik zurückkehren und dabei wieder die bewährten Instrumente anwenden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

Kurzarbeit

Mit der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) deckt die Arbeitslosenversicherung (ALV) den Arbeitgebern zugunsten ihrer Arbeitnehmenden, die von Kurzarbeit betroffen sind, über einen gewissen Zeitraum einen Teil der Lohnkosten. Damit soll verhindert werden, dass infolge kurzfristiger und unvermeidbarer Arbeitsausfälle Kündigungen ausgesprochen werden.

Der Bundesrat hat die Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) auf 24 Monate erhöht sowie das vereinfachte Verfahren für KAE verlängert. Zudem hat er eine Verlängerung des Anspruchs auf KAE für Lernende sowie Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Arbeitnehmende auf Abruf in unbefristeten Arbeitsverhältnissen unter Einführung einer neuen Voraussetzung beschlossen.

Medienmitteilung Bundesrat
arbeit.swiss – Kurzarbeit
Ausweitung und Vereinfachung Kurzarbeit


Ihre Ansprechpartner:

Florian Tanner
Präsident VWP, Leiter Geschäftsstelle
Fachlehrer Schule für Gestaltung Zürich/Fachbereichsleiter Weirterbildung
Geschäftsstelle
Kompetenzzentrum für die Branche
Kommunikation nach Innen und Aussen

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