Covid-19

 

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer

 

Was gilt zurzeit?

Die neuen Lockerungen gelten ab dem 19. April 2021:

  • Restaurantterrassen wieder offen
  • Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe wieder offen
  • Veranstaltungen mit Publikum: draussen mit 100, drinnen mit 50 Personen
  • Andere Veranstaltungen: maximal 15 Personen
  • Sport und Kultur: Aktivitäten für Erwachsene bis zu 15 Personen
  • Präsenzunterricht an Hochschulen und in Weiterbildungen
  • Testoffensive: Keine Quarantäne für Unternehmen
  • Geimpfte Bewohner von Alters- und Pflegeheimen: Maskenpflicht kann aufgehoben werden

Link BAG mit den Details
Verordnung

 

Kantone

Die von den Kantonen beschlossenen Massnahmen finden Sie unter: www.ch.ch

Schutzkonzept

Durch Schutzkonzepte soll eine Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. Deshalb müssen alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe, die geöffnet sein dürfen, spezifische Schutzkonzepte umsetzen.

Nach wie vor ist es immer und überall wichtig, Abstand zu halten, die Hände regelmässig gründlich zu waschen, wenn nötig Masken zu tragen und Trennwände anzubringen, um eine Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.

Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Diese Vorgaben sind durch die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie (Art. 4 und Anhang) geregelt. Verbindliche Rahmen- und Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr, Branchen und Verbände können diese jedoch als Hilfestellung zur Verfügung stellen. Die Betreiber sind weiterhin verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

VWP Musterschutzkonzept-Vorlage

Arbeit

Keine Minusstunden für Lernende. Viele Lehrbetriebe haben aufgrund der Corona-Pandemie zu wenig Arbeit oder schränken ihre Öffnungszeiten wegen der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen ein. Das kann bedeuten, dass die Lernenden die Soll-Arbeitszeit nicht einhalten können. Minusstunden dürfen ihnen deswegen nicht angerechnet werden, weil rechtlich ein sogenannter Annahmeverzug des Arbeitgebers vorliegt (OR Art. 324).

Homeoffice Pflicht: Homeoffice ist in allen Bereichen Pflicht, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist zu Hause zu arbeiten.

Maskenpflicht in Innenräumen: Wenn mehrere Personen im selben Raum arbeiten oder zusammen in einem Fahrzeug sind, müssen alle eine Maske tragen. Diese Regel gilt auch bei grossem Abstand wie z.B. in einem Grossraumbüro.

Schutz am Arbeitsplatz: Informationen finden Sie auf der Seite Schutzkonzepte und auf der Seite Besonders gefährdete Personen

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

Kurzarbeit

Die Aufhebung der Karenzzeit wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Diese Massnahme hatte der Bundesrat ursprünglich im Januar 2021 ergriffen (gestützt auf Artikel 17 Covid-19-Gesetz). Mit der Aufhebung der Karenzzeit, welche einen Selbstbehalt der Arbeitgeber darstellt, wird eine Hürde für den Einsatz von KAE abgebaut, die Liquidität der Unternehmen in Kurzarbeit verbessert und somit die Wahrscheinlichkeit von Entlassungen zusätzlich reduziert. Aufgrund der gegenwärtigen Einschränkungen der wirtschaftlichen Tätigkeit ist auch eine Verlängerung dieser Massnahme gerechtfertigt.

Die dreimonatigen Verlängerungen der beiden Massnahmen treten am 1. April 2021 in Kraft. Der Bundesrat hat die entsprechenden Änderungen der Covid-19-Verordnung nach Konsultationen mit dem Parlament, den Sozialpartnern und den Kantonen beschlossen.

Kurzarbeit sollten Sie umgehend anmelden, da es keine Rückwirkung gibt!

Wichtig zu wissen ist, dass Kurzarbeit nicht rückwirkend angemeldet werden kann. Wenn Sie als Arbeitgeber betroffen sind, sollten Sie sofort handeln. Die Kurzarbeit tritt – bei behördlicher Anordnung – drei Tage nach deren Anmeldung in Kraft, eine rückwirkende Anmeldung ist nicht möglich.

Sie müssen zwingend das amtliche Formular «Voranmeldung von Kurzarbeit» (Formular 716.300) verwenden. Sie finden dieses hier.

Je nach Kanton müssen noch zusätzliche Formulare beigelegt werden. Das Formular ist beim zuständigen kantonalen Arbeitsamt einzureichen. Hier finden Sie heraus, welches Amt für Sie zuständig ist. Da sehr viele Einreichungen erfolgen werden, ist es sicher nicht falsch, das Formular per Einschreiben zuzustellen.

Wie beantrage ich Kurzarbeitsentschädigung (KAE)?

Grundsätzlich ist der Ablauf wie folgt: Voranmeldung bei der kantonalen Amtsstelle jenes Kantons, in dem sich der Hauptsitz des Betriebs oder die Betriebsabteilung befindet spätestens drei Tage vor Beginn; mit der Voranmeldung wird auch die zuständige Arbeitslosenkasse gewählt; Mitarbeitende oder falls vorhanden die Arbeitnehmervertretung müssen ihr Einverständnis mit der Kurzarbeit geben. Die Unterschriften müssen im erleichterten Verfahren jedoch nicht eingeholt werden, das Einverständnis aller betroffenen Arbeitnehmenden kann durch die Geschäftsleitung bestätigt werden. Sofern das kantonale Arbeitsamt die Kurzarbeit bewilligt, muss der Arbeitgeber den Antrag, die Abrechnung sowie die Rapporte bei der gewählten Arbeitslosenkasse einreichen. Die Kasse überprüft die Anspruchsvoraussetzungen im Detail und vergütet bei positivem Bescheid anschliessend die KAE.

 


Ihre Ansprechpartner:

Florian Tanner
Präsident VWP, Leiter Geschäftsstelle
Fachlehrer Schule für Gestaltung Zürich/Fachbereichsleiter Weirterbildung
Geschäftsstelle
Kompetenzzentrum für die Branche
Kommunikation nach Innen und Aussen

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