Covid-19

 

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer

Die vom Bundesrat verhängten Massnahmen zum Coronavirus treffen die Unternehmen und Selbständigerwerbenden mit voller Wucht. Der VWP möchte seine Mitglieder in dieser schwierigen Zeit so gut wie möglich unterstützen. Nachstehend ein paar wichtige Informationen für Sie.

Was gilt zurzeit?

Der Bundesrat hat weitere nationale Massnahmen beschlossen. Diese gelten ab dem 18. Januar 2021 und sind bis zum Ende Februar 2021 gültig. Die folgende Übersicht zeigt, welche Regeln und Verbote zurzeit national gelten. In den Kantonen kann es strengere Regeln geben.

  • Restaurants und Clubs sind geschlossen
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen
  • Sportbetriebe werden geschlossen
  • Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen (ausgenommen Läden mit Gütern des täglichen Bedarfs)
  • Es besteht eine Homeoffice Pflicht
  • Private Treffen mit maximal 5 Personen inkl. Kinder
  • Öffentliche Ansammlungen werden ebenfalls auf 5 Personen beschränkt
  • Maskenpflicht in Innenräumen für Arbeitnehmer, wenn mehr als 1 Person im Raum ist
  • Veranstaltungen sind verboten

Link BAG mit den Details
Massnahmen 22.12.2020

 

Kantone

Kantone mit günstiger epidemiologischer Entwicklung können Erleichterungen beschliessen, etwa das Öffnen von Restaurants und Sporteinrichtungen. Massgebend sind hier insbesondere eine Reproduktionszahl unter 1 sowie eine 7-Tagesinzidenz, die unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen muss. Informationen zu den kantonale Massnahmen finden Sie auf der Webseite des jeweiligen Kantons. Die gesammelten Links zu den kantonalen Informationsangeboten finden Sie auf der Webseite www.ch.ch

Schutzkonzept

Die Eigenverantwortung bleibt wichtig. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich, indem Sie die Hände regelmässig mit Seife waschen und Abstand halten. Mehrmals täglich lüften.
Alle Betreiber von öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und umsetzen.

VWP Musterschutzkonzept-Vorlage

Arbeit

Homeoffice Pflicht: Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt. Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

Kurzarbeit und Härtefall-Zahlungen

Der Bundesrat stockt die staatlichen Beihilfen für Härtefälle auf und erhöht dabei den Bundesanteil von ursprünglich 400 Mio. Franken in einer zweiten Etappe auf insgesamt 1.9 Mrd. Franken. Zusammen mit den Kantonen stehen somit 2.5 Mrd. Franken zur Verfügung.

Dabei werden die Leistungen der Kurzarbeit so ausgedehnt, dass befristet Angestellte sowie Auszubildende wieder einen Anspruch haben. Auch die vereinfachte Anmeldung für die Kurzarbeitsentschädigung, die im Frühling eingeführt wurde, soll weiter zur Anwendung kommen. Zudem wird die Karenzfrist wieder aufgehoben und die maximale Dauer der Kurzarbeit für Ertragsausfälle von mehr als 85 Prozent abgeschafft. Die Arbeitgeber unterstützen diese Gesetzesanpassungen.

Der Bundesrat hat die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Unter anderem gelten Betriebe, die seit dem 1. November 2020 insgesamt während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden, neu ohne Nachweis eines Umsatzrückgangs als Härtefall. Die Obergrenze der Beiträge werden auf 20 % des Umsatzes bis maximal 750’000.– erhöht.

Fragen zur Abwicklung eines Gesuchs sind im Kanton, in welchem das Unternehmen am 1. Oktober 2020 seinen Sitz hatte, zu richten. Sie finden die kantonalen Kontaktdaten auf covid19.easygov.swiss. Die Verordnung des Bundes regelt, wie die Mittel des Bundes auf die Kantone verteilt werden und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit sich der Bund an den Kosten der kantonalen Härtefallregelung beteiligt.

 

 


Ihre Ansprechpartner:

Florian Tanner
Präsident VWP, Leiter Geschäftsstelle
Fachlehrer Schule für Gestaltung Zürich
Geschäftsstelle
Kompetenzzentrum für die Branche
Kommunikation nach Innen und Aussen