Covid-19

 

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer

 

Was gilt zurzeit?

Der Bundesrat möchte ab Montag, 28. Juni 2021, unter anderem die Maskenpflicht im Freien aufheben, in Restaurants die Gruppengrösse pro Tisch erhöhen und Discos für Personen mit Covid-Zertifikat wieder öffnen. Läden. Freizeitbetriebe und Sporteinrichtungen sollen ihre Kapazität stärker ausnutzen können. Zudem sollen die Regeln für Veranstaltungen vereinfacht und vereinheitlicht werden. Diese und weitere Vorschläge hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 11. Juni 2021 in Konsultation geschickt. Am 23. Juni entscheidet er definitiv.

Weiter soll nun auch das Covid-Zertifikat zum Einsatz gelangen. Für Grossanlässe und in Discos ist es vorgeschrieben. Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen, Sport-,Kultur- und Freizeitbetriebe sowie Restaurants können den Zugang auf Personen mit einem Covid-Zertifikat einschränken, um von Erleichterungen bei den Schutzmassnahmen zu profitieren. in Bereichen des alltäglichen Lebens, wie im öffentlichen Verkehr, im Detailhandel oder an privaten Veranstaltungen, darf das Zertifikat nicht eingesetzt werden.

An der Arbeit soll die generelle Maskenpflicht aufgehoben werden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Sie entscheiden, wann das Tragen einer Maske nötig ist. Im Bereich der Bildung will der Bundesrat die schweizweite Maskenpflicht in der Sekundarstufe II aufheben. Für Regeln an den Gymnasien, Fachmittelschulen und Berufsschulen sollen wieder die Kantone zuständig sein.

Im Innern von Restaurants sollen neu sechs anstatt wie bisher vier Personen pro Tisch Platz nehmen dürfen. Wie bisher gilt eine Sitzpflicht. Draussen sollen die Beschränkung der Grösse der Gästegruppen und die Sitzpflicht aufgehoben werden. Wer sich im Innenraum eines Lokals bewegt, muss eine Maske tragen. Die Kontaktdaten aller Gäste müssen weiterhin erhoben werden.

Veranstaltungen: Wenn das Publikum sitzt, können maximal 1000 Personen teilnehmen. Wenn sich Menschen bewegen, können maximal 250 Personen teilnehmen. Die Kapazität der Örtlichkeit darf bis zur Hälfte genutzt werden. Diese Limiten gelten sowohl drinnen als auch draussen. Drinnen gilt: Maskenpflicht und Abstand. Draussen gilt: Wer sich bewegt, muss eine Maske tragen. Tanzveranstaltungen sind verboten.

Familien und Freunde: in Innenräumen höchstens 30 und im Aussenbereich maximal 50 Personen.

Link zum BAG

 

Kantone

Die von den Kantonen beschlossenen Massnahmen finden Sie unter: www.ch.ch

Schutzkonzept

Durch Schutzkonzepte soll eine Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. Deshalb müssen alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe, die geöffnet sein dürfen, spezifische Schutzkonzepte umsetzen.

Nach wie vor ist es immer und überall wichtig, Abstand zu halten, die Hände regelmässig gründlich zu waschen, wenn nötig Masken zu tragen und Trennwände anzubringen, um eine Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.

Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Diese Vorgaben sind durch die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie (Art. 4 und Anhang) geregelt. Verbindliche Rahmen- und Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr, Branchen und Verbände können diese jedoch als Hilfestellung zur Verfügung stellen. Die Betreiber sind weiterhin verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

VWP Musterschutzkonzept-Vorlage

Arbeit

Keine Minusstunden für Lernende. Viele Lehrbetriebe haben aufgrund der Corona-Pandemie zu wenig Arbeit oder schränken ihre Öffnungszeiten wegen der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen ein. Das kann bedeuten, dass die Lernenden die Soll-Arbeitszeit nicht einhalten können. Minusstunden dürfen ihnen deswegen nicht angerechnet werden, weil rechtlich ein sogenannter Annahmeverzug des Arbeitgebers vorliegt (OR Art. 324).

Aufgrund der einsetzenden Erholung und der weitgehenden Aufhebung der Betriebsschliessungen will der Bundesrat ferne die ausserordentlichen Stützungsamssnahmen in Form von A-Fonds-pesrdu-Beiträgen für Unternehmen auslaufen lassen. Allerdings sollen besonders betroffenen Unternehmen, die durch die geltende Härtefallverordnung nicht oder nur teilweise abgedeckt werden, der Übergang zur Normalität mit zwei letzten punktuellen Anpassungen erleichtert werden. Gleichzeitig will der Bundesrat im Rahmen einer dreiteiligen Transitionsstrategie zu seiner ordentlichen Wirtschaftspolitik zurückkehren und dabei wieder die bewährten Instrumente anwenden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

Kurzarbeit

Mit der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) deckt die Arbeitslosenversicherung (ALV) den Arbeitgebern zugunsten ihrer Arbeitnehmenden, die von Kurzarbeit betroffen sind, über einen gewissen Zeitraum einen Teil der Lohnkosten. Damit soll verhindert werden, dass infolge kurzfristiger und unvermeidbarer Arbeitsausfälle Kündigungen ausgesprochen werden.

Der Bundesrat hat entschieden, bis Ende Juni 2021 das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) beizubehalten. Für die Abrechnungen von KAE während der Gültigkeit des summarischen Verfahrens sind ausschliesslich die hier zur Verfügung stehenden eServices und COVID-19-Excel-Formulare zu verwenden.

Der Bundesrat hat am 12. Mai 2021 die nächste Anpassung der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung angekündigt. Diese sieht vor, die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) von 18 auf 24 Monate zu erhöhen, was ab 1. Juli 2021 bis 28. Februar 2022 gelten soll. Zudem soll das summarische Verfahren für KAE bis am 30. September 2021 verlängert werden. Der Bundesrat wird die Verordnung voraussichtlich am 23. Juni 2021 verabschieden.

Medienmitteilung Bundesrat
arbeit.swiss – Kurzarbeit
Ausweitung und Vereinfachung Kurzarbeit


Ihre Ansprechpartner:

Florian Tanner
Präsident VWP, Leiter Geschäftsstelle
Fachlehrer Schule für Gestaltung Zürich/Fachbereichsleiter Weirterbildung
Geschäftsstelle
Kompetenzzentrum für die Branche
Kommunikation nach Innen und Aussen

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